L E R N T I P P S
 

   
Lernen will gelernt sein !

Das typische Schülerdasein besteht leider allzu oft aus stupidem Büffeln von Bücherweise Wissen. Dieses “Reinpauken” ist jedoch meist die ungünstigste, da kurzfristigste aller Möglichkeiten. Aber auch die ideale Lerntechnik gibt es leider nicht. Denn Menschen sind so verschieden wie ihre Lerntechniken.


Frühzeitige Planung


Man sollte frühzeitig wissen, wann eine Arbeit geschrieben wird. Dafür gibt es verschiedene Arten von Terminplanern. Wenn man weiß, wann etwas ansteht, kann man auch besser planen, wann man was lernt (vor allem falls mehrere Arbeiten gleichzeitig anstehen und das ist ja leider oft genug der Fall!).

Organisation

Der Arbeitsplatz sollte übersichtlich gestaltet und leidlich auf geräumt sein. Lernt möglichst immer am selben Arbeitsplatz, das erhöht die Konzentration. Auch die richtige Haltung ist ganz entscheidend. Aufrechtes und entspanntes Sitzen durchbluten das Hirn, deshalb ist das Bett – so gemütlich es manchmal auch erscheinen mag – leider nicht der optimale Ort zum Lernen. Findet heraus, wann Ihr am besten lernen könnt und gewöhnt Euch an feste Lernzeiten, teilt Euch den Stoff in Portionen und beginnt mit dem Leichtesten (Erfolg motiviert). Plant Pausen von vornherein bei langen Lern-Sessions, um Stress abzubauen und zu entspannen.

Verschiedenen Lerntechniken

Der Karteikasten gehört mit Sicherheit zu den Klassikern. Man nehme einen Pappkarton und unterteile ihn 4 Fächer. Das erste Fach ist für Neuzugänge. Das zweite Fach ist für die Fragen, die Ihr beantworten konntet, das dritte für Fragen, die Ihr nicht oder erst nach langem Überlegen beantworten konntet. Ins vierte Fach kommt alles, was Ihr im Schlaf beherrscht. Die Karteikarten werden doppelseitig beschrieben – vorne Frage, hinten  Antwort. Dieses System funktioniert nicht nur hervorragend bei Vokabeln, sondern auch bei Formeln und Geschichtsdaten. Zur besseren Organisation empfiehlt es sich, farbige Karteikarten zu nehmen (pro Fach eine Farbe).

Die Fünf – Schritt - Methode eignet  sich besonders für große Wissensmengen. Bei dieser Methode wird der Lernstoff Schritt für Schritt aufgearbeitet.

Schritt 1:
Den einzelnen Kapiteln werden Überschriften zugeordnet und der Inhalt grob überflogen.

Schritt 2:
Unbekannte Wörter werden zum besseren Verständnis in Duden oder Lexikon nachgeschlagen.

Schritt 3:
Man liest den Text und überprüft, ob man den Inhalt der einzelnen Kapitel ungefähr wiedergeben kann.

Schritt 4:
Nun wird der Stoff schriftlich zusammengefasst. Dabei prägt man sich das Wichtigste ein. Alles Unwichtige fällt weg.

Schritt 5:
Die Zusammenfassung wird nochmals überarbeitet und notfalls ergänzt oder berichtigt.

Eselsbrücken
benutzt man, um Wissen, das absolut nicht in den Kopf will, doch noch hineinzubringen. Der Trick dabei ist folgender: Das Gehirn merkt sich leichter Dinge, wenn es sie mit anderen bereits bekannten Begriffen oder Bildern verbinden kann. Man kann sich also Brücken zwischen bekannten Bildern & Begriffen und dem schwer zu lernenden Stoff schaffen. Dadurch fällt dem Gehirn die Erinnerung an ein gewisses Thema leicht.

“Lernen  lernen”
ist sicherlich eines der wichtigsten Themen der Schulzeit. Eigentlich sollte das ein eigenes Fach sein, aber weit gefehlt. Deshalb einfach unser Vorschlag: Man kann sich so etwas auch selbst beibringen. Man muss sich nur dafür interessieren.

                                                                                       
Viel Erfolg!

 
 

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